3 Fragen an: Wolfgang Runge
Wolfgang Runge

In der Doppelrolle

Er ist seit April HR Director und Mitglied der Geschäftsführung bei der ManpowerGroup. Wir haben Wolfgang Runge einmal gefragt, wie sich sein Arbeitsalltag dadurch verändert hat.

Herr Runge, die ManpowerGroup ist einer der Pioniere unter den Personaldienstleistern. Wie sehr ist dieses Geschäftsfeld bei aller Reglementierung tatsächlich im Umbruch?
Wir waren schon immer ein verantwortungsvoller Anbieter in der Zeitarbeitsbranche, in den letzten Jahren hat aber die gesamte Branche mit einem einheitlichen Tarifvertrag ihren Ruf verbessert. Ich denke, dass Arbeitnehmerüberlassung zu einem akzeptierten und etablierten Instrument am Arbeitsmarkt geworden ist. Jede weitere Regulierung halte ich für überflüssig und schädlich für die Branche sowie die rund 870.000 in Deutschland Beschäftigten.

Sie waren zuletzt Personalleiter bei Ford. Hat sich Ihr tägliches Aufgabenspektrum nun als HR Director stark verändert?
Es hat sich ein wenig verändert, weil ich bei der ManpowerGroup auch Mitglied der Geschäftsführung bin. Da ist Unternehmertum gefragt. Die Geschäftsführerrolle kommt vor der des HR Directors. Neben der Kandidatensuche stehen auch Kundenbesuche an. HR ist unsere Kernkompetenz und unser Kerngeschäft.

Wie waren die ersten 100 Tage bei Ihrem neuen Unternehmen?
Die Arbeit bringt enormen Spaß. Das Team der Geschäftsführung und das HR-Team arbeiten vorbildlich zusammen. In den ersten Monaten habe ich schon so viele neue Eindrücke gesammelt, dass es sich anfühlt wie ein Jahr. Schon am zehnten Tag stand der erste Kundenbesuch an. So viel Vertrauen vom ersten Tag an geschenkt zu bekommen, ist etwas Besonderes.

von Sven Pauleweit
Wolfgang Runge
Wolfgang Runge
HR Director
ManpowerGroup Deutschland

Wolfgang Runge ist seit April HR Director bei der ManpowerGroup Deutschland. Zuvor war er Personalleiter bei Ford.