Mit HR-Autopilot setzte sich eine Lösung durch, die HR-Systeme über eine zentrale No-Code-Plattform miteinander verbindet und Prozesse mithilfe von KI und Automatisierung effizient steuert. So sollen fragmentierte HR-Landschaften in integrierte Prozessökosysteme verwandelt werden und Personalabteilungen sollen dadurch wieder mehr Freiraum für strategische Aufgaben erhalten. Ein Versprechen, dass das PMK-Publikum dem Gründer und CEO, Marc Stratmann, abkaufte.
Dieser zeigte sich entsprechend glücklich: „Diese Auszeichnung bedeutet uns enorm viel. Sie zeigt, dass Unternehmen den Bedarf an intelligent vernetzten HR-Prozessen erkannt haben. Unser Ziel ist es, HR von administrativen Hürden zu entlasten und Personalverantwortlichen mehr Zeit für die Menschen in ihren Organisationen zu geben. Dass das Publikum des PMK unsere Vision unterstützt, macht diesen Erfolg besonders wertvoll.“
Nach dem Jury-Votum erreichten drei Start-ups das Finale. Diese wurden von der hochkarätigen 14-köpfigen Jury des Awards aus insgesamt 64 Einreichungen für das Finale nominiert.
HR-Autopilot setzte sich schließlich in seinem Live-Pitch vor dem Kongresspublikum gegen zwei andere Finalisten durch:
MGME Neurotech – Das Schweizer Unternehmen nutzt neurowissenschaftliche Verfahren und KI-gestütztes Eye-Tracking, um Entscheidungsverhalten, Führungspotenzial und Informationsverarbeitung objektiv messbar zu machen.
Origin – Die KI-gestützte Plattform unterstützt internationale Unternehmen dabei, ihre globalen Benefits-Programme datenbasiert zu steuern und zu optimieren.
HR Start-up Award: wichtigste Bühne für innovative HR-Technologien
Der HR Start-up Award wurde 2026 bereits zum elften Mal verliehen und verzeichnete mit 64 Bewerbungen einen neuen Rekord.
„Die Vielzahl der Bewerbungen zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in der HR-Tech- und Start-up-Szene steckt. Wir haben eine große Bandbreite von Lösungen gesehen, die Personalverantwortliche dabei unterstützen, die Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich zu bewältigen: Von Fachkräftemangel über Qualifizierung bis hin zu KI-gestützter Transformation. Der HR Start-up Award macht diese Innovationen sichtbar und bringt sie mit der HR-Praxis zusammen“, unterstreicht die Co-Vorsitzende der Jury, Dr. Katharina Herrmann, Vizepräsidentin Bundesverbands der Personalmanager*innen (BPM), die Bedeutung des Awards.
Neue Entwicklungsphase für HR-Tech
„Die diesjährigen Einreichungen haben deutlich gemacht, dass HR-Tech in eine neue Entwicklungsphase eintritt. Künstliche Intelligenz entwickelt sich von einem Analysewerkzeug zu einem aktiven Bestandteil von HR-Prozessen. Besonders spannend sind Lösungen, die datenbasierte Erkenntnisse mit konkreten Handlungsempfehlungen oder sogar autonomer Prozesssteuerung verbinden. Diese Entwicklung wird die Personalarbeit in den kommenden Jahren nachhaltig verändern“, resümiert Holger Jungk, Partner Strategic People Advisory bei Mercer, a Marsh business, und Co-Vorsitzender der Jury.
Erstmals hatten Herrmann und Jungk den Jury-Vorsitz in der aktuellen Saison übernommen. Sie führen den Award nach der Übergabe durch die Gründer des Preises, Michael H. Kramarsch, Chairman, Advisor und Investor, sowie Prof. Dr. Elke Eller, Aufsichtsrätin und Investorin, in die nächste Dekade.
Bestehende Prozesse neu denken
Ebenfalls erstmals dabei ist das Unternehmen ahron.ai als Sponsor aus dem HR-Tech-Sektor. „Wir freuen uns sehr, den HR Start-up Award unterstützen zu können. Innovation entsteht dort, wo mutige Gründerinnen und Gründer bestehende Prozesse neu denken und moderne Technologien sinnvoll einsetzen. Genau diese Innovationskraft braucht die HR-Branche, um die Arbeitswelt der Zukunft aktiv zu gestalten. Der Award bietet dafür die ideale Plattform“, ist Carl Hoffmann, Co-Founder und CEO von ahron.ai, überzeugt. ahron.ai entwickelt eine Agentic-HR-Plattform, die mithilfe von KI-Agenten und Process Intelligence HR-Prozesse über den gesamten Employee Lifecycle hinweg automatisiert und Unternehmen dabei unterstützt, Recruiting, Onboarding und Talent Management effizienter zu steuern.
Über den HR Start-up Award
Der HR Start-up Award zeichnet innovative Start-ups aus, die mit digitalen Lösungen, Technologien oder Services die Personalarbeit und die Employee Experience nachhaltig verbessern. Der Preis wird gemeinsam vom Bundesverband der Personalmanager*innen (BPM), dem Human Resources Manager Magazin, Mercer, a Marsh business, sowie Quadriga Media Berlin veranstaltet. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat sich der Award zu einer festen Größe der HR-Szene entwickelt. Insgesamt wurden seitdem mehr als 500 Start-up-Bewerbungen eingereicht. 2026 erreichte der Wettbewerb mit 64 Bewerbungen einen neuen Höchststand.
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