Bayer startet Hilfsprogramme für Flüchtlinge

Zahlreiche deutsche Unternehmen haben bereits erklärt, Flüchtlinge durch verschiedene Projekte unterstützen zu wollen. Mit dem Pharmakonzern Bayer ist nun ein weiterer großer deutscher Konzern dazugekommen.

Immer mehr Unternehmen machen es dem bemerkenswerten Engagement der Bürger gleich und starten Initiativen, um Flüchtlinge und deren Integration in Deutschland zu unterstützen. Ein aktuelles Beispiel ist der Pharmakonzern Bayer. Dessen geplantes Engagement umfasst gleich verschiedene Maßnahmen und Aktionen und wird sowohl vom Unternehmen als auch von den Bayer-Stiftungen und den Sportvereinen getragen.

Neben einem Aufbaukurs zur Berufsvorbereitung junger Flüchtlinge – in diesem Jahr sollen noch zwanzig Jugendliche mit dem viermonatigen Kurs beginnen – und der Gründung der „Science4Life“- Akademie zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung von Flüchtlingskindern liegt ein besonderes Augenmerk auf der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Mitarbeiter. Diese können sich bis zu acht Tage bezahlt von der Arbeit freistellen lassen, wenn sie bei etablierten Hilfsorganisationen im Einsatz sind. Bei lokalen oder selbst initiierten Projekten sind zwei Arbeitstage bezahlter Freistellung möglich.

Des Weiteren können sich alle Mitarbeiter, aber auch jeder engagierte Bürger, mit ihren Projekten um eine Förderung bei der Bayer-Stiftung bewerben.

„Die Integration der Flüchtlinge ist eine der wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben der Gegenwart. Bayer will deshalb auf verschiedenen Wegen dazu beitragen, dass insbesondere junge Flüchtlinge eine Perspektive erhalten“, erklärt Bayer-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Michael König das Engagement.