Corona-Krise: Supermärkte suchen Mitarbeiter:innen

17.03.2020  |  HRM-Online-Redaktion
Wegen der Corona-Krise steigt die Nachfrage nach Lebensmitteln. Handelsketten wie Edeka und Rewe suchen deshalb händeringend nach Aushilfen.
© Wikimedia Commons / Tiia Monto / Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)

Wegen der Corona-Krise steigt die Nachfrage nach Lebensmitteln. Handelsketten wie Edeka und Rewe suchen deshalb händeringend nach Aushilfen.

Die Nachfrage nach Lebensmitteln ist derzeit groß. Kaum sind die Regale in den Supermärkten aufgefüllt, sind sie auch schon wieder leer. Das jedoch liegt nicht daran, dass die Versorgung mit Lebensmitteln nicht sichergestellt ist, es zeigen sich vielmehr Personalengpässe.

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Die Supermarktketten Rewe und Edeka suchen deshalb dringend Aushilfen. „Wer in unseren Märkten jetzt als Aushilfe tätig werden möchte, kann sich unkompliziert bewerben“, sagt Rewe-Chef Lionel Souque. Dabei setzt Souque zum Beispiel auf Studierende, deren Universitäten geschlossen wurden. Auch Edeka und Netto forderten Interessent:innen auf, sich direkt in der nächsten Filiale zu melden. Christian Böttcher, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels, appellierte indes an die Verbraucher:innen, von Hamsterkäufen abzusehen. Es sei jetzt Solidarität gefordert, sodass alle etwas bekämen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt gerade Händler vor Herausforderungen, da ihre Beschäftigten in der Regel nicht im Homeoffice arbeiten können. Im Lebensmitteleinzelhandel arbeiten zudem viele Mütter von kleineren Kindern. Deren Kinderbetreuung fällt durch die Schul- und Kitaschließungen derzeit aus.

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