„Die HR-Community braucht mehr Unternehmergeist“

Erstmals wurden während des Personalmanagementkongresses die HR Start-up Awards verliehen. Wir haben mit Michael H. Kramarsch, Vizepräsident der Jury und Managing Partner der hkp///group, direkt im Anschluss an die Verleihung gesprochen.

Herr Kramarsch, ich würde gerne mit einer offenen Frage beginnen. Bitte vervollständigen Sie den Satz:  Die Premiere des HR Start-up Awards war…

…spitze! Beeindruckend viele Geschäftsmodelle. Wir hatten 25 Bewerbungen, davon waren 23 überlegenswert. Uns viel es in der Jury schon schwer, diese auf zehn und dann vier Finalisten zu kürzen. Die Einreichungen kamen aus allen Bereichen. Es ist wirklich toll zu sehen, wie viel Energie und Innovationskraft für Personal aus diesen Start-Ups erwächst.

Warum engagieren Sie beziehungsweise Ihr Unternehmen, die hkp///group, bei diesem Preis?

Zum einen sind wir selbst noch ganz jung. Wir sind vor fünf Jahren gegründet, haben jetzt rund 100 Mitarbeiter. Wir haben aus unserer Mitte heraus das ein oder andere coole Produkt selbst entwickelt und ich finde, die HR-Community braucht mehr Unternehmergeist. Und wenn der HR Start-up Award dabei hilft diesen einzuhauen, ist das wunderbar.

Wir haben eben gehört, dass der HR Start-up Award beim Personalmanagementkongress 2017 in eine neue Runde gehen soll. Was erwarten beziehungsweise wünschen Sie sich für die zweite Ausgabe?

Noch mehr Bewerbungen und Zuschauer. Mal schauen, ob wir es im kommenden Jahr schon auf die große Bühne ins Plenum schaffen oder noch einmal diesen Raum (Saal Europa, Anmerk. d. Red.) ganz vollmachen. Es haben dieses Jahr bereits sehr viele PMK-Teilnehmer mit über den Sieger abgestimmt und es wäre wünschenswert, wenn wir dies noch weiter ausbauen können.