Durch Controlling zu mehr Rationalität

Für Stefan Molter von der Uniklinik Mainz ist klar, dass die Steuerungsmöglichkeiten des Personalcontrollings dort begrenzt sind. Im Interview erläutert er, warum dies so ist und warum ihm die gleichbleibende Fluktuationsrate von elf Prozent keine Sorgen bereitet.

Die Vielfalt der Aufgaben eines Universitätsklinikums – Forschung und Lehre, Krankenversorgung und Ausbildung – ist für Personalcontroller eine besondere Herausforderung. Stefan Molter ist Leiter des Personalcontrollings der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Für ihn ist klar, dass man daher kein einheitliches Konzept anlegen kann. Denn beispielsweise Forschung sei nicht in ökonomischen Kategorien zu messen.

Im Rahmen des HR-Tags „Personalcontrolling“ sprach er mit dem Human Resources Manager über die zentralen Kennzahlen, die er für seine Arbeit nutzt, die ansteigende Arbeitsbelastung der Pflegekräfte und die zunehmende Zahl von Ärzten, die in Teilzeit arbeiten.