embrace und Employour gehen zusammen

Im Bereich Personalmarketing entsteht ein neues Schwergewicht. Employour, bekannt für Plattformen wie Ausbildung.de, wird von Medienfabrik embrace gekauft.

Ab sofort gehört Employour zur Medienfabrik embrace und ist somit ein Teil von Gruner + Jahr. Durch den Kauf für einen zweistelligen Millionenbetrag entsteht der Marktführer im Bereich Schüler- und Studierendenmarketing. embrace ist ein Anbieter von Dienstleistungen und Produkten rund um Employer Branding und Recruiting der Medienfabrik. Es betreibt unter anderem die Karrierenetzwerke careerloft und blicksta. Employour ist bekannt für Plattformen wie ausbildung.de, trainee.de und meinpraktikum.de. Gemeinsam verzeichnen sie auf ihren Plattformen mehr als zehn Millionen Seitenaufrufe pro Monat und verfügen über 200.000 registrierte Mitglieder. Die Agentur wird 210 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Bochum und Gütersloh beschäftigen. „Der Zusammenschluss passt total“, sagt embrace-Geschäftsführer Gero Hesse. „Wir haben jetzt eine enorme Reichweite und können alles aus einer Hand anbieten.“ Alles aus einer Hand, das heißt: Beratung zu Employer Branding, Talent-Relationship-Plattformen sowie Jobangebote und Berufsorientierung für junge Leute.

Die beiden Gründer Stefan Peukert und Daniel Schütt bleiben bei Employour als Geschäftsführer an Bord. Sie werden künftig gemeinsam mit Christian Hansmann, bisher Bereichsleiter der embrace-Netzwerke, das Unternehmen leiten. Der Name Employour wird allerdings vom Markt verschwinden. embrace wird mittelfristig die Dachmarke, unter der Marken wie ausbildung.de und trainee.de, aber auch careerloft und blicksta bestehen werden.

Bereits am Freitag wurde bekannt, dass die Kommunikationsagentur Medienfabrik innerhalb von Bertelsmann von Arvato zu Gruner + Jahr wechselt. Nun ist die Botschaft, dass Gruner + Jahr sich auch verstärkt dem Thema Employer Branding widmet. „Der Kauf ist ein klares Bekenntnis von Bertelsmann und Gruner + Jahr für embrace. Mit der neuen Heimat ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten“, sagt Gero Hesse und kündigt eine neue Plattform für Januar an. „Die wird sicherlich für ein gewisses Aufsehen sorgen.“