KI at work: Augmented Writing für Stellenanzeigen (sponsored)

Schon wenige Worte entscheiden bei Stellenanzeigen über Reichweite und Zahl der Bewerbungen. Wie KI bereits heute hilft, Texte zu optimieren.
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Schon wenige Worte entscheiden bei Stellenanzeigen über Reichweite und Zahl der Bewerbungen. Wie KI bereits heute hilft, Texte zu optimieren.

Der Weg zu autark agierender Künstlicher Intelligenz ist im Recruiting – manche würden sagen zum Glück – noch weit. Trotzdem bietet KI schon heute Vorteile und Chancen. Zum Beispiel als unterstützende Kraft beim sogenannten „Augmented Writing“. Ein solches intelligentes System kann zum Beispiel helfen, Texte von Stellenanzeigen zu optimieren. Wodurch sich die Reichweite und Zahl der Bewerbungen allgemein sowie der Anteil von Bewerberinnen steigern lassen.

Was bedeutet Augmented Writing?

Augmented Writing heißt übersetzt „Erweitertes Schreiben“. Mittels Künstlicher Intelligenz schlägt eine Software Wörter oder Sätze vor, die der Mensch annehmen oder eben auch ignorieren kann. Er wird also bei der Formulierung von Texten unterstützt. Bei einer Stellenanzeige sind dabei zwei Elemente von besonderer Relevanz: Der Titel, da er für die Reichweite verantwortlich ist, und der Text, der zur Bewerbung ermutigt.

Bessere Reichweite durch optimierten Stellentitel

Ein guter Titel entscheidet, wie oft die Stellenanzeige in einem Suchergebnis bei Google (oder einer Stellenbörse) angeklickt wird. Mehr noch – je mehr die Stelle angeklickt wird, desto öfter wird sie bei Google eingeblendet, da Google den Inhalt als relevant einstuft. Der Effekt verstärkt sich selbst.

Ein auf Stellenanzeigen zugeschnittenes Augmented-Writing-Tool analysiert den Stellentitel und unterbreitet Vorschläge für alternative Bezeichnungen des Berufsfeldes oder eine passende genderneutrale Bezeichnung. Gleichzeitig berechnet das Programm die zu erwartende Reichweite, also wie häufig die Anzeige pro Tag aufgerufen werden wird. Die Vorhersagegenauigkeit liegt bei einem guten Tool im Schnitt bei über 90 Prozent

Mehr Bewerbungen durch Textanalyse

Der Text einer Stellenanzeige liefert Informationen und animiert im besten Fall zur Bewerbung. Dabei können ein paar Wörter einen entscheidenden Unterschied bedeuten. Studien zeigen, dass es Formulierungen gibt, die Kandidaten eher abstoßen (englisch: „push“), und andere, die anziehender wirken (englisch: „pull“). Streicht man alle Push-Wörter aus einer Stellenanzeige, bewerben sich mehr Menschen.

Das Augmented-Writing-Tool identifiziert dafür automatisch die Push- und Pull-Wörter und schlägt bessere Wörter vor. Ein Beispiel: für das Push-Wort „durchsetzungsstark“ eignen sich als Alternative „überzeugend, prägend, empathisch oder eindringlich“.

Zusätzlich berechnet ein professionelles Tool einen „Performance-Score“. Je höher der Score, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass auf den Bewerben-Button geklickt wird.

KI: Augmented Writing für Stellenanzeigen
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Erhöhung des Frauenanteils

Eine Erkenntnis aus internationalen Studien: Push-Wörter hemmen vor allem Frauen, sich zu bewerben. Pull-Wörter hingegen steigern die Bewerbungswahrscheinlichkeit von Frauen UND Männern. Damit lässt sich durch das entsprechende Augmented-Writing-System nicht nur die Zahl der Bewerbungen insgesamt erhöhen, sondern auch der Anteil der Frauen. Ein wichtiger Beitrag beim Thema Geschlechtergerechtigkeit.

A/B-Testing für Push- und Pull-Wörter

In einem Experiment nach wissenschaftlichen Kriterien konnte der Effekt von Push- und Pull-Wörtern für Deutschland erstmals in der Praxis nachgewiesen werden. Zum Einsatz kamen dafür mehr als 50 Anzeigen von drei Unternehmen aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Einstiegsleveln. Ins Rennen gingen jeweils der Originaltext sowie ein optimierter Text. Gemessen wurde, wie oft ein Klick auf den „Jetzt-Bewerben“-Button erfolgte.

Das Ergebnis: Durch die Textoptimierung konnten bis zu 75 Prozent mehr Klicks auf den Bewerben-Button ausgelöst werden. Außerdem stiegen die Verweildauer auf den optimierten Anzeigen um bis 300 Prozent und die Zahl der (Wieder-)Aufrufe um 320 Prozent. Damit konnte eindrucksvoll belegt werden, wie wichtig die richtige Formulierung von Stellenanzeigen ist.

Praktische KI live in der Praxis erleben

Im Rahmen des PMK 2020 stellt Ingolf Teetz, CEO und Leiter der KI-Abteilung bei milch & zucker, am 14. September die Funktionen des Tools und die Hintergründe von Augmented Writing vor: „Mit Augmented Writing bis zu 75 % mehr Performance für Stellenanzeigen“. Der Vortrag beginnt um 15.45 Uhr und kann auch mit einem Ticket für den Digitalen Kongress live von zu Hause aus mitverfolgt oder später on-demand abgerufen werden.

In die Präsentation fließen darüber hinaus weitere Erfahrungen und Beispiele im Bereich der Künstliche Intelligenz ein. So nutzt milch & zucker ein eigenes Deep Learning Box Rack mit 32 Kernen und beteiligt sich an wissenschaftlicher Grundlagenforschung, zum Beispiel in Kooperation mit den Universitäten Gießen und Frankfurt.

Mehr Infos zum Augmented-Writing-Tool von milch & zucker