Mehr Bewerber durch Suchmaschinenwerbung

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Getty Images // PeopleImages
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Jobsuchende setzen immer mehr auf Jobportale, um fündig zu werden. Fünf Gründe, warum Sie Ihre Recruiting-Kanäle erweitern sollten.

Wer im Web nach Informationen sucht oder bestimmte Webseiten aufrufen möchte, deren URL ihm nicht bekannt ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Suchmaschine nutzen: Nach einer kurzen Eingabe in die Suchmaske erhält man eine Seite voller relevanter Webseiten – ohne Umschweife gelangt man zu den gesuchten Infos. Der mit Abstand größte Anbieter am deutschen Markt ist Google. Auch Jobsuchende nutzen die Suchmaschine verstärkt, um Informationen über ein Unternehmen herauszufinden oder gezielt Stellenangebote aufzutun.

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Hier bietet sich Personalern enormes Potenzial. Warum Sie diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten, zeigen Ihnen die folgenden fünf Gründe:

  1. Ihre Stellenanzeigen direkt bei der größten Suchmaschine der Welt

    Als zentraler Ausgangspunkt für Suchen jeglicher Art ist Google seit Jahren unangefochtener Platzhirsch im Internet. Der entscheidende Vorteil: Genau hier tummeln sich Ihre Kandidaten, wenn sie nach neuen Stellen Ausschau halten. Anhand einfacher Sucheingaben, etwa „Stelle Maurer Düsseldorf“, suchen Interessierte nach neuen Herausforderungen – seien Sie das erste Unternehmen, das dem Nutzer ins Auge fällt. Direkt unterhalb des Sucheingabefelds stellt Google Anzeigenplätze zur Verfügung, die sogenannten Google Ads, die Sie für Ihre Stellenanzeigen nutzen können.

  2. Keine Streuverluste

    Es gilt die Devise: Je konkreter die Sucheingabe des Nutzers ausfällt, umso höher sind Ihre Chancen, eine Bewerbung des Kandidaten zu erhalten. Ist bei generischen Anfragen (z. B. „Stellenangebote Stuttgart“) davon auszugehen, dass sich der Nutzer am Anfang seiner Suche befindet, zeigen Eingaben wie „Job Mechatroniker Anlagenbau Köln“ deutlich, wonach der Kandidat sucht. er bei dieser Anfrage mit einer gezielt formulierten Anzeige bei Google auf der ersten Position der Suchergebnisseite auffindbar ist, hat gute Chancen, einen potenziellen Kandidaten zum Bewerben zu animieren. Ihr Pluspunkt: Auf diese Weise erreichen Sie nur die Kandidaten, die sich mit höherer Wahrscheinlichkeit von Ihrem Stellenangebot angesprochen fühlen. Hinzu kommt: Sie zahlen nur dann für die Anzeige, wenn der Kandidat auch klickt. Effizienter lassen sich Stellenanzeigen kaum schalten.

  3. Bewerber ohne Umwege auf Ihr Unternehmen führen

    Jobsuchende haben die Qual der Wahl: Online-Stellenbörsen, Jobseiten von Tageszeitungen im Internet oder der Seite der Agentur für Arbeit bieten eine Vielzahl möglicher Stellenprofile – doch welches Unternehmen kann sich bei der Fülle an Anzeigen noch gegen konkurrierende Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte durchsetzen?Erscheinen Sie stattdessen lieber genau dort, wo Interessierte suchen und machen Sie es Stellensuchenden einfach: Über die Google-Anzeige gelangt der Nutzer mit nur einem Klick zur Stellenausschreibung. Anders als zahlreiche Online-Stellenbörsen, die ebenfalls Google Ads schalten und damit lediglich auf eigene Suchseiten voller Stellenanzeigen verweisen, bieten Sie den Nutzern den direkten Weg zu Ihrer Stellenausschreibung und Ihren Benefits. Optimalerweise kann sich der Kandidat über diese Seite auch direkt bewerben – und Ihre Erfolgsaussichten, qualifizierte Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu begeistern, haben sich deutlich verbessert.

  4. Ansprache von Kandidaten während der gesamten Candidate Journey

    Google Ads bieten Ihnen gezielte Targeting-Möglichkeiten: Legen Sie Keywords fest, unter denen Ihre Anzeige ausgespielt werden soll, schließen Sie Suchanfragen aus, die Ihnen weniger erfolgsversprechend erscheinen und legen Sie fest, in welchem Umkreis die Anzeige ausgegeben werden soll. So erreichen Sie genau die Kandidaten, die für Ihre Stelle in Frage kommen.Markieren Sie die Besucher auf Ihren Karriereseiten mit einem Cookie, können Sie diese mittels Retargeting später erneut ansprechen. Ansprechend aufbereitete Display Banner bieten eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten und die Option, sich Ihren Kandidaten nach Verlassen Ihrer Seiten wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die Banner können innerhalb des Google Display-Netzwerks auf anderen Webseiten platziert werden – so können Sie potenzielle Kandidaten entlang ihrer Candidate Journey online begleiten.

  5. Messbarer Erfolg

    Wie bei kaum einem anderen Kanal lassen sich Ihre Recruiting-Erfolge über die Suchmaschinenwerbung eindeutig messen, sofern Sie über ein digitales Bewerbungsformular verfügen. So können Sie den Weg Ihrer Kandidaten nachvollziehen und beurteilen. Suchwortberichte und Klickraten geben Aufschluss darüber, welche Keywords oder Banner besonders gute Erfolge erzielen – so sind gezielte Optimierungsmaßnahmen möglich. Über Kennzahlen, wie etwa die Kosten pro eingegangener Bewerbung (engl. CPA, Cost-per-Application), kann die Effizienz der Suchmaschinenwerbung im Vergleich zu anderen Kanälen bewertet werden. „Im Vergleich zu den Offline-Maßnahmen in der Personalakquise haben Sie so viele Hebel in der Hand, effizient und günstig qualifizierte Bewerber zu akquirieren“, beurteilt der Experte Tristan Niewöhner (persomatch Gmbh) die Maßnahmen im Vergleich. Es lässt sich also festhalten: Die Suchmaschinenwerbung ist schon lange kein reines E-Commerce-Instrument mehr und als vielversprechender Recruiting-Kanal nutzbar.

    Weiterführende Literatur:

Der Autor referiert zu diesem Thema auch in einem Webinar (Titel: „Suchmaschinenmarketing in der Personalakquise“) der Quadriga Hochschule am 15. Oktober 2018.

 

Weiterbildungen zum Thema Recruiting und Future of Work