Meine digitale Welt: Dominik A. Hahn

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Wir fragen HR-Experten, welche Apps sie nutzen, welche Webseiten sie lesen. Dieses Mal ist es Dominik A. Hahn. Er empfiehlt Apps, die sich vor allem für Vielreiser und für Flohmarktfans eignen. 

Was sollte man auf keinen Fall vergessen, wenn man auf (Dienst-)Reise geht? Richtig, Zahnbürste und -pasta, Duschgel, Shampoo und ein paar Unterhosen gehören seit jeher zur Basisausstattung. Seit einigen Jahren hat sich zu diesem Must-have Equipment noch eine Kleinigkeit hinzugesellt: das Ladekabel für mein Smartphone.

Seit 2008 kann ich mir zwar ein Leben ohne Apps & Co vorstellen, möchte es aber nicht. Dafür erleichtert und „versüßt“ mein smartes Handy mir meinen Alltag zu sehr.

Unterstützung bei der Hausarbeit

Nehmen wir zum Beispiel den morgendlichen Weg zur Arbeit oder auch solche freudigen Ereignisse wie das Bügeln: ohne Instacast unvorstellbar! Mir als passioniertem Technik- und Videospiel-Geek bietet die Podcasting-App eine schier endlose Fülle an Hörfutter an. Besonders empfehlenswert: Fanboys mit und von den Codingmonkeys sowie der tägliche (!) Gaming-Podcast Insert Moin.

Sehe oder bemerke ich unterwegs ins Büro etwas Mitteilungswürdiges, kommt das Bild samt Text oder Ton nicht nur auf Twitter, sondern wird ebenfalls in kompanion vermerkt. Letzteres ist eine Art Mini-Tagebuch und hält besondere Momente mit Zeit, Geo-Tag und Foto plus eigenen Notizen fest. Obwohl die App nach wie vor keine iOS 7 Aktualisierung erfahren hat, eine empfehlenswerte Software – Export-Funktion inklusive.

Gedanken strukturieren

Apropos Reisen: Im Zug oder Flugzeug kommen mir häufig die besten Ideen. Doch wohin mit dem Gedankenkram? Klar, die Apple-eigene Applikation Notizen kann man nutzen. Sollte man aber nicht. iA Writer ist um Längen besser. Wer auf klares Design Wert legt, keine Toolbar à la Word benötigt und eine reibungslose Synchronisation mit dem Desktop-Pendant der App schätzt, kommt um dieses Prachtstück der Textverarbeitungssoftware nicht herum. Die verfassten Texte kann man wahlweise lokal oder in der Wolke speichern.

Um drohender Langweile, beispielsweise im Zug von München nach Berlin, zu entgehen, empfehle ich unter anderem Pinterest. Als passionierter Fan expressionistischer und kubistischer Kunst finde ich hier Inspiration, sprich Bilder und Drucke bekannter wie unbekannter Künstler en masse. Auch Uhrenfans kommen auf ihre Kosten und können sich ein eigenes Uhren-Board anlegen, um jeden Tag schmachtend zu überlegen, welches der sündhaft teuren Modelle das nächste sein soll.

Virtueller Flohmarkt

Wenn wir schon im Kaufrausch sind: Dank Stuffle konnte ich vor einiger Zeit eine Gitarre in Top-Zustand für zehn Euro freudig nach Hause tragen. Der Flohmarkt für die Hosentasche zeigt das an, was in der näheren Umgebung gerade nach neuen Besitzern sucht. Eine kurze Nachricht an den Verkäufer genügt und schon läuft man einmal ums Eck und holt sich die Neuerwerbung ab. Natürlich nur, wenn der Preis stimmt – und den kann man ganz wie auf dem echten Flohmarkt verhandeln – natürlich virtuell.

Damit das Geldausgeben aber nicht überhandnimmt, kontrolliere ich meine Finanzen täglich mittels OutBank. Diese App zeigt nicht nur Konto-Umsätze und -Stände an (beinahe alle Bankinstitute werden unterstützt), sondern erlaubt auch Überweisungen und noch vieles mehr. Auch hiervon gibt es eine Desktop-Version mit noch mehr Funktionen.