Meine digitale Welt: Eva Zils

Wir fragen HR-Experten, welche Apps sie nutzen, welche Webseiten sie lesen. Dieses Mal ist es Eva Zils. Sie ist praktisch immer online, naja fast.

Ist kein WLAN in der Nähe, bin ich aufgeschmissen. Aber dann brause ich wahrscheinlich sowieso gerade mit dem Fahrrad über Stock und Stein oder schmettere meinen Tischtennis-Kollegen ein paar Zelluloid-(bald Plastik-)Bälle um die Ohren.

Ich bin ein Web-Junkie. Durch und durch. Ist so. Und das ist auch gut so, denn immerhin verdiene ich dank Internet, vor allem mit dem Web 2.0, meinen Lebensunterhalt.

Blogging Software, Statistiken und Analysen

2006 und 2007 startete ich meine Blogs, und heute dreht sich alles vor allem um einen davon: Online-Recruiting.net. Dieser ist das Herzstück meiner digitalen Welt. Um ihn mit Inhalten und Leben zu füllen, bediene ich mich einer ganzen Armada an digitalen Helfern.

Allen voran sei natürlich WordPress genannt mit seinen unzähligen Plugins zum Anpassen und Teilen der Beiträge. Und um zu wissen, was die Leser auf die Seiten führt, was sie dort suchen und wie sie mit dem Inhalt umgehen, nutze ich mehrere Tools. Selbstverständlich Google Analytics, aber auch statcounter.com für den ganz schnellen Überblick.

Recherche, Lektüre und Teilen

Über die Seite (und App) Feedly erhalte ich alle neuen Artikel meiner abonnierten Blogs. Viele der Seiten stammen aus den USA oder Großbritannien, zum Beispiel die Berichte von der AIMGroup oder Onrec.com, aber ich informiere mich auch über das französische Geschehen. Hier gibt es immer wieder spannende Ansätze, die häufig wegen sprachlicher Barrieren kaum jemand wahrnimmt. Am ehesten organisiere und filtere ich jedoch meine Lektüre über verschiedene soziale Netzwerke und habe damit meinen idealen Mix, um mich und mein Netzwerk informiert zu halten.

Fast alle Informationen, die ich mir täglich aneigne, teile ich mit meinem Netzwerk. Hier kommen in erster Linie Dashboards wie Hootsuite oder Buffer zum Einsatz. Auch dlvr.it ist ein sehr praktisches Instrument, genau wie FriendsplusMe, Twitterfeed oder  IFTTT. Und selbstverständlich die bitly-Bitmarks, um festzustellen, welche Inhalte dem Netzwerk am besten gefallen.

Ganz wichtig ist auch das Mailing-Tool samt mobiler App Mailchimp, um die Newsletter-Abonnenten je nach Interessenslage wöchentlich oder monatlich mit spannenden News zu versorgen. Die Mailchimp-Statistiken und Möglichkeiten sind selbst in der Basisvariante Gold wert.

Organisation, Bewegung und Kommunikation

Hier ist Evernote ein geniales Tool. Sozusagen mein Online-Gedächtnis in der Wolke. Alle Ideen, Pläne, To-Dos und Notizen halte ich hier fest. Dabei setze ich genauso stark auf Excel-Listen oder alle möglichen anderen Cloud-(Kalender-)Dienste.

Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, kommt die Google Maps-App regelmäßig zum Einsatz. So manches Mal habe ich mich dank dieser App in größeren Städten bestens zurecht gefunden, zum Beispiel in London, als ich nach einem Fußweg durch die Stadt suchte und dabei die überlaufenen Hauptachsen vermeiden wollte. Auch die neue Health App auf den Apple-Handys finde ich gut. Und für Reisen verwende ich den DB Navigator, die Hotel-App von Booking, und für das französische Bahnnetz die App der SNCF.

Für die private Kommunikation nutze ich seit einem Jahr häufig WhatsApp. Die meisten meiner engsten Bekannten und Familie sind kaum in den sozialen Medien unterwegs, aber alle nutzen WhatsApp – seit kurzem sogar meine Eltern, die das richtig „cool“ finden. Also mache ich das jetzt auch öfter.