Meine digitale Welt: Michael Witt

Wir fragen HR-Experten, welche Apps sie nutzen, welche Webseiten sie lesen. Dieses Mal ist es Michael Witt. Er probiert gerne die digitalen Möglichkeiten aus, neuerdings auch Smart-Home-Anwendungen. Sein Liebling ist und bleibt aber Twitter.

Mein digitales Leben geht direkt nach dem Aufwachen mit dem Griff zu meinem iPhone los, das mich in aller Regel auch weckt. Hier scrolle ich durch die ersten Infos, die ich auf dem Sperrbildschirm sehe und reagiere aktiv vor allem auf Kommentare und Messages aus den verschiedenen Social Networks. Ich hatte einmal so eine Schlafbewertungs-App. Da ich aber nicht wusste, wie ich mit vermeintlichen „schlechten“ Schlafbewertungen umgehen sollte, habe ich sie wieder gelöscht.

In der S-Bahn zur Arbeit lese ich normalerweise ein bis zwei Blog Posts, die ich in der App Pocket gespeichert habe. Diese App ist mein Content-Speicher, den ich aus den vielen Quellen, die sich den ganzen Tag über auftun, fülle. Hier habe ich immer genügend Lesestoff vorrätig.

Meine Informationsquelle Nummer 1 ist Twitter. Twitter ist die App, die bei mir eigentlich durchgängig offen ist. Dort folge ich vor allem den Blogger-Kollegen und anderen Wissensquellen. Beispielsweise auch den Stuttgarter Verkehrsbetrieben, die mir morgens schon immer mitteilen, ob ich zur Station rennen muss oder ob es wieder Verspätungen gibt. Auch meine Tagesnachrichten konsumiere ich über Twitter.

Zwischen Box und Office

Weiteren berufsbezogenen Content sammle ich über die App feedly ein. Diese App stellt mir von vorab eingerichteten Websites und Blogs die Beiträge bereit. Seit einiger Zeit folge ich der Box von Recruiting-Experte Marcus Fischer auf Niuws. Diese Inhalte sind von Marcus kuratiert und somit ausgewählt und sortiert. Das spart zum einen Zeit und ist meiner Meinung nach zielgerichteter.

Im Office ist mein Arbeitsalltag eigentlich von den bekannten Windows-Produkten geprägt. Mit denen organisiere ich meine Termine, To-Dos und Videokonferenzen etc. Für das Recruiting nutzen wir eines der großen Applicant Tracking Systems (ATS) und die beiden Business Networks. Lancieren wir neue Kampagnen, wie beispielsweise zuletzt Helden der Zukunft nutze ich das Tool Talkwalker, um den Social Impact der Kampagnen zu messen. Zudem habe ich Hootsuite und Buffer im Einsatz. Wobei Letzteres dann eher wieder beim Recruiter Slam 2016 zum Einsatz kommen wird.


Foto: Screenshot, moovel

Meine Off-Office Kommunikation mit Freunden, Bekannten aber auch Kollegen findet fast ausschließlich über Messenger statt. Hier stehen WhatsApp und der Facebook Messenger ganz oben. Für verschiedene Veranstaltungen wurden auch Slack-Gruppen angeboten. Somit nutze ich diese App nun häufiger und finde immer mehr Gefallen daran, sodass ich nun auch täglich damit arbeite.

Smartes Heim

Da ich beruflich viel unterwegs bin, nutze ich vor allem Apps wie Moovel, MyTaxi und auch das iPhone Wallet, in dem ich alle meine Reservierungen und ähnliches speichere. Seit vergangenem Jahr habe ich auch eine Smart-Home-Anwendung, die mich doch sehr begeistert und die ich auch regelmäßig anwende: Wenn ich zum Beispiel auf dem Heimweg mit dem ICE den Hauptbahnhof Frankfurt verlasse, schalte ich meine Heizung über die Smart-Home-App an. Welcome Home.

Um dann aber auch einmal zur Ruhe zu kommen, habe ich mir auch externe Unterstützung geholt, natürlich in Form einer App: ShutApp.