Müde, müder, Zoom Fatigue? Gesunde virtuelle Kommunikation (sponsored)

Warum sich Teammeetings nicht einfach mit zwei Klicks auf Zoom und Co. übertragen lassen und wie Personalverantwortliche Kommunikation auch remote gesund gestalten.
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Warum sich Teammeetings nicht einfach mit zwei Klicks auf Zoom und Co. übertragen lassen und wie Personalverantwortliche Kommunikation auch remote gesund gestalten.

„Du bist auf stumm“, „Sie haken leider gerade“, „Könnt ihr jetzt meinen Bildschirm sehen?“ – mit den neuen Arbeitsbedingungen wurde uns die Digitalisierung unserer Büro- und Geschäftskommunikation in nie dagewesenem Tempo geradezu aufgezwungen und damit einhergehend auch ganz neue Probleme. Mit weniger Businessflügen, wegfallenden Arbeitswegen, einer besseren Work-Life-Balance und der erhöhten Effizienz werden uns Homeoffice und Online-Meetings sicher auch in Zukunft erhalten bleiben, doch sind diese oft nicht nur Segen, sondern auch Fluch.

Gemütlich das Meeting vom heimischen Sofa verfolgen? Oben schick und unten Jogginghose? Nur wenige Klicks bis zur nächsten Konferenz? Nicht ganz. Spätestens nach einem Jahr Homeoffice wird klar, dass digitale Meetings auf Zoom und Co. nicht entspannter, sondern sogar anstrengender sind. Zäh funktionierendes Internet, technische Probleme, minütlich aufeinanderfolgende Termine und der mittlerweile allzu vertraute Anblick unserer Kolleg:innen in kleinen Kacheln haben uns mürbe gemacht. Schweifen wir in Meetings gedanklich ab, werden ungeduldig oder genervt oder leiden sogar über die Videocalls hinaus unter körperlichen oder psychischen Problemen spricht man von Zoom Fatigue – also einer Müdigkeit oder Konzentrationserschöpfung ausgelöst durch häufige Videokonferenzen.

Beobachten und beobachtet werden: Wie entsteht Zoom Fatigue?

Wo wir normalerweise den Blick durch den Raum schweifen lassen, die Präsentation im Auge haben, den Sprecher:innen an den Lippen hängen oder ein Lächeln mit unserem Gegenüber austauschen, starren wir nun alle gemeinsam auf unsere Bildschirme. Wir fühlen uns also immer beobachtet – und beobachten auch ständig uns selbst. Sitzen die Haare komisch? Warum gucke ich immer so beim Reden? Klingt meine Stimme seltsam? Diese unnatürliche Gesprächssituation kann Stress auslösen und damit den eigentlich besprochenen Inhalt in den Hintergrund rücken lassen.

Hinzu kommt, dass nonverbale Hinweise fast gänzlich entfallen. Gestik, Mimik und sonst nur unbewusst wahrgenommene Zeichen versucht unser Gehirn aber weiterhin zu entschlüsseln – und scheitert immer wieder kläglich. Das kostet Kraft und lässt uns am Ende geschlaucht auf „Meeting verlassen“ klicken. Das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) stellte in einer Umfrage insbesondere Konzentrationsmangel, Ungeduld und „genervt sein“ als die häufigsten Symptome heraus. Fast jeder Dritte der Befragten litt jedoch auch unter Kopf- und Rückenschmerzen oder Sehstörungen und knapp 15 Prozent sind von Schlafproblemen oder psychischen Belastungen betroffen. Schnell nebenbei die Mails gecheckt oder schon das nächste Meeting vorbereitet: Wer parallel zu Videocalls noch andere Aufgaben erledigt, ist nur vermeintlich effizienter und der Stress nimmt nicht gerade ab. Denn wer kann schon arbeiten wie eine Maschine?

Auch virtuell gesund: Ausgeglichen durchs Homeoffice

Wo immer mehr online und remote gearbeitet wird, braucht es Strategien und klare Richtlinien, wie auch mit Videokonferenzen effizient und vor allem gesund gearbeitet werden kann. So hat SAP beispielsweise „Back-to-Back“-Meetings gestrichen – es dürfen also keine direkt aufeinander folgenden Calls mehr stattfinden. Wer generell regelmäßige Pausen und auch Zeit für lockere Gespräche zwischen den Kolleg:innen einplant, kann auch mental kurzzeitig abschalten und Effizienzdruck rausnehmen.

In einer gemeinsamen Studie mit der TU München haben wir uns bei Gympass die neue Herausforderung Zoom Fatigue genauer angeschaut. Wie Personalverantwortliche mit Strategien auf gesunde und ausgewogene remote Arbeit setzen und was sich Arbeitnehmende in Deutschland jetzt wünschen, erfahren Sie im gemeinsamen Vortrag mit Prof. Dr. Volker Nürnberg auf dem Personalmanagementkongress 2021.