Niemals geht man so ganz…

| |

Das gilt vielleicht für den Freundeskreis oder für Marlene Dietrich und ihren berühmten Koffer in Berlin. In der Arbeitswelt sieht das schon anders aus, besonders, wenn man als Freelancer arbeitet. Die Agentur Labamba hat daraus ein pfiffiges Recruiting-Video gemacht – nach dem Motto: „Stop Freelancing“.

Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Einem Freelancer aus der Kreativbranche erklären zu wollen, dass die oft betonte Freiheit, der eigene Chef zu sein, von einem spannendem Projekt zum nächsten zu wechseln und viele Unternehmen kennenzulernen, eigentlich ziemlicher Mist ist und abgeschafft gehört.

Warum? Weil der Freelancer, wenn er nach abgeschlossenem Projekt, nach kreativer Zusammenarbeit und hoffnungsvoll geknüpfter Freundschaft nicht nur einen leeren Arbeitsplatz, sondern gebrochene Herzen hinterlässt. Gebrochene Hundeherzen!

Über die Vor- und Nachteile von Freelancing lässt sich streiten, aber die Idee von Labamba ist durchaus pfiffig. Vermisst zu werden, selbst wenn man nur auf „Durchreise“ ist, zeugt von Wertschätzung und einer funktionierenden Willkommenskultur. Interessant ist auch, dass dieses Statement eben aus einer Branche kommt, die vom Freelancing geprägt ist, wie kaum eine andere. Ach ja, und große, traurige Hundeaugen gehen eh immer.