Recruiting von Studierenden (sponsored)

14.06.2019  |  Eckhard Köhn
Recruiting von Studierenden
(c) gettyimages / djiledesign

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In Deutschland studieren 2,9 Millionen junge Talente — davon sind zwei Drittel während des Studiums bereit zu arbeiten. Als motivierte, lernwillige und flexible Arbeitskräfte helfen Studenten dabei nicht nur das Geschäft voranzutreiben, vielmehr erhalten Unternehmen die Chance junge Talente früh an sich zu binden.

Warum warten?

Vor allem das Personalmanagement vieler Firmen steht vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu finden; herausfordernd bspw. als Mittelständler ohne Endkonsumentenmarke. Ein Weg kann dahingehend die frühe (Ein-)Bindung jener darstellen. Warum also erst darauf warten bis der geformte Absolvent auf der Bildfläche erscheint und um ihn oder sie konkurrieren? Viele Studierende haben bereits während ihres Studiums ein großes Interesse an Nebenjobs mit Fachbezug, darunter fallen natürlich auch Studenten der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik (Elektro-)Technik oder Naturwissenschaften). Für Unternehmen ist das eine Chance, passende Fachkräfte frühzeitig zu binden. Eine Win-win-Situation, denn während junge Talente auf der einen Seite vom Fachbezug ihrer Tätigkeit zum Studium sowie der Möglichkeit auf Übernahme nach dem Abschluss profitieren können, haben Arbeitgeber mit langfristigem Horizont schon früh Kontakt zu qualifizierten Mitarbeitern, bei denen eine spätere kosten- und zeitspielige Einarbeitung entfällt. Unternehmen sollten hier allerdings frühzeitig auf die Studierenden zugehen, Perspektivgespräche mit ihnen führen und mögliche Einstiegschancen in Vollzeit aufzeigen. Denn der ‘Markt’ hat sich wieder einmal gedreht.

Doch was sind die Faktoren, die aus studentischer Sicht eine Vakanz attraktiv gestalten?

In Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Universität Maastricht und dem Personaldienstleister Studitemps erscheint jährlich die Fachkraft 2030, eine Studie, die die wirtschaftliche und allgemeine Lebenswelt von Studierenden durchleuchtet. Themenkomplexe innerhalb der Erhebung sind variabel, dennoch rücken fortlaufend Schwerpunkte wie Jobsituation und Berufseinstieg in den Mittelpunkt. Die Ergebnisse sind für Unternehmen vielversprechende Insights, die sich letztlich im Rekrutierungsprozess als hilfreich erweisen können. In einer Sonderauswertung der Studie beispielsweise wurde der Fokus auf Studium und Nebenerwerbstätigkeit gelegt. Als wichtigstes studentisches Kriterium hinsichtlich der Wahl einer Nebentätigkeit äußerte sich dabei die flexible Arbeitszeit , gefolgt von einem hohen Gehalt , dem kurzen Anfahrtsweg , dem abwechslungsreichen Tätigkeitsprofil , der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt und der verantwortungsvollen Tätigkeit (vgl. Studitemps • „Fachkraft 2030“ Sonderauswertung: Studium und Nebenerwerbstätigkeit • Seite 4/18 ). Vor allem letzteres scheint für viele Studierende ein nicht minder wichtiger Faktor zu sein.

Perspektivwechsel – ein Blick zurück

Um als Arbeitgeber in den studentischen Fokus zu rücken, ist es notwendig, die damit einhergehende Lebenswelt zu betreten. In Zeiten der Digitalisierung bedeutet das nicht nur, eine effiziente Rekrutierung auf digitaler Ebene anzugehen, sondern insbesondere zu reflektieren. Wie war, falls zutreffend, die eigene Studienzeit? Welche Faktoren spielten hinsichtlich des Nebenjobs eine Rolle? War das Gehalt, oder doch die Möglichkeit auf den eigenen Verantwortungsbereich ausschlaggebend? Wieso sollte man jungen Talenten nicht bereits während des Studiums die Möglichkeit bieten, berufliche Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen? Und nicht zuletzt wie rasch soll die Zusage zum “Traum-Nebenjob” erfolgen?

In seinem Speaking-Slot wird Eckhard Köhn, CEO des Personaldienstleisters Studitemps, diesen Fragen auf den Grund gehen und über die Erfahrungswerte referieren, die er zusammen mit dem Unternehmen in den vergangenen 11 Jahren mit über 90.000 angestellten Studenten sammeln konnte.