KI-ROI neu denken: Von Effizienz zu Wirkung

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Davos. Winterluft, Kameras, konzentrierte Gespräche hinter verschlossenen Türen. Wenn sich Führungskräfte beim World Economic Forum unter dem Leitmotiv „A Spirit of Dialogue“ versammeln, steht eine Frage im Raum, die drängender ist als jede Vision: Schafft Künstliche Intelligenz echten Wert oder nur mehr Geschwindigkeit?

Eine aktuelle Studie von Workday, „Beyond Productivity: Measuring the Real Value of AI“, legt den Finger in die Wunde. 85 Prozent der Beschäftigten sagen, dass KI ihnen Zeit spart. Das klingt nach Fortschritt. Doch rund 40 Prozent dieser gewonnenen Zeit fließen in das Prüfen, Korrigieren und Nachbearbeiten von KI-Ergebnissen. Hochgerechnet entspricht das fast zwei Wochen Arbeitszeit pro Mitarbeitenden und Jahr.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob KI produktiver macht. Sondern ob Führungskräfte bereit sind, Arbeit so neu zu gestalten, dass aus Effizienz Wirkung entsteht.

Nur 14 Prozent der Befragten geben an, mit KI verlässlich zu klaren, positiven Ergebnissen zu kommen. Das Problem liegt weniger in der Technologie als im Betriebsmodell. Viele Organisationen befinden sich noch im Einführungsmodus. Sie automatisieren Aufgaben, ohne Verantwortlichkeiten, Entscheidungsprozesse und Rollen grundlegend zu überdenken.

Besonders deutlich zeigt sich das bei einer Gruppe, die in der Studie als „Low-Return Optimists“ beschrieben wird. Es sind intensive KI-Nutzende, die an die Technologie glauben und sie täglich einsetzen. 77 Prozent von ihnen sagen jedoch, dass sie KI-Ergebnisse genauso sorgfältig prüfen müssen wie menschliche Arbeit. Die versprochene Entlastung verwandelt sich in zusätzliche Kontrollschleifen.

Die Daten der Studie markieren drei Hebel:

Erstens: Rollen aktualisieren. In 89 Prozent der Organisationen wurden weniger als die Hälfte der Rollen an KI-Fähigkeiten angepasst. Mitarbeitende arbeiten in Strukturen, die eine analoge Logik abbilden, während digitale Werkzeuge längst Einzug gehalten haben.

Zweitens: Die Qualifikationslücke schließen. 39 Prozent der Führungskräfte erhöhten ihre Technologieausgaben. Nur 30 Prozent investierten stärker in die Entwicklung ihrer Belegschaft. Technologie- und People-Strategie laufen auseinander – und genau dort versickert ROI.

Drittens: KI-Vorreiter gezielt stärken. Beschäftigte zwischen 25 und 34 Jahren nutzen KI am intensivsten. Gleichzeitig tragen sie 46 Prozent der Nacharbeitslast. Mit klaren Leitplanken und Weiterbildung könnte aus Korrekturarbeit kreative Wertschöpfung werden.

Der vollständige „Beyond Productivity“-Report analysiert detailliert, wo KI Wert schafft und wo er unbemerkt verloren geht – differenziert nach Regionen, Branchen und Führungsebenen.

Diskutieren Sie diese Fragen weiter auf der Workday Elevate Berlin am 28. April 2026 und gestalten Sie den nächsten Schritt vom Effizienzgewinn zur echten Wirkung.

 

Treffen Sie uns auf dem PERSONALMANAGEMENTKONGRESS am 25./26. Juni in Berlin.

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Porträt einer lächelnden Frau mit dunklen Haaren, die eine schwarze Bluse trägt und große Ohrringe hat.

Anja Fordon

Senior Content Marketing Managerin, Thought Leadership
Workday
Anja Fordon schreibt als Workday-Autorin über Unternehmens- und Technologietrends, wobei ihr Schwerpunkt auf der DACH-Region liegt.

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