KI-Simulationen: Der Neustart-Knopf für Führungsgespräche

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Haben Sie sich nach einem schwierigen Gespräch schon mal einen „Neustart-Knopf“ gewünscht?
Viele Führungskräfte kennen diesen Gedanken. Denn das Führen schwieriger Gespräche, z. B. das Ansprechen unzureichender Leistung, stellt für viele die größte Herausforderung im Arbeitsalltag dar.[1] Ein klassisches Szenario zeigt, warum: Eine Mitarbeiterin – nennen wir sie Julia – fordert den nächsten Karriereschritt ein, ist aber noch nicht bereit. Agiert die Führungskraft zu weich, entstehen falsche Hoffnungen. Agiert sie zu hart, fühlt sich Julia vor den Kopf gestoßen.

Die Kosten schlechter Führung
Missverständnisse kosten Julia und ihre Führungskraft wertvolle Zeit – und binden im Eskalationsfall zusätzlich HR-Ressourcen. Hinzu kommt der Produktivitätsverlust: Emotional gebundene Teams leisten 18 % mehr[2], während schlechte Führung mit niedrigem Commitment und höheren Fehlzeiten einhergeht.[3] Im schlimmsten Fall ist Julia frustriert und kündigt, obwohl sie eine wichtige Mitarbeiterin ist. Denn schlechte Führung ist ein häufiger Kündigungsgrund.[4] Die Neubesetzung kostet dann oft bis zu einem Jahresgehalt.[5]

Klare Wirkung durch radikale Offenheit

Kim Scott beschreibt im Modell „Radical Candor“, dass wirksame Führung entsteht, wenn sowohl die persönliche Wertschätzung (Care Personally) als auch die inhaltliche Klarheit (Challenge Directly) hoch ausgeprägt sind.[6] Bei Julia hieße das: Die Absage klar zu vermitteln und Julia gleichzeitig wertschätzend Perspektiven aufzuzeigen. Der „MUM-Effekt“ (Minimizing Unpleasant Messages) verleitet uns jedoch dazu, unangenehme Nachrichten zurückzuhalten.[7] Bei Führungskräften wird der Effekt u.a. verursacht durch die Angst davor, nicht mehr gemocht zu werden, sowie durch mangelnde Übung.[8]

Simulation als Schlüssel zur Weiterentwicklung
Übung bildet die Grundlage für Weiterentwicklung. Denn Erfahrung und Reflexion wirken stärker als Theorie, weshalb in Führungstrainings viel mit Rollenspielen gearbeitet wird. Doch oft kommen nur wenige Teilnehmende zum Zug. Intensives Einzelcoaching ist effektiv, aber kaum skalierbar. Ein Wandel der Führungskultur hin zu „klarer Wirkung“ gelingt nur, wenn wirksames Training nicht Top-Kräften vorbehalten bleibt, sondern alle Führungsebenen erreicht.

Training mit KI als Hebel für Kulturwandel
KI-basierte Dialogsysteme ermöglichen hier neue Wege. Bei GrowInTheRole simulieren Führungskräfte Gespräche mit KI-Mitarbeitenden und erhalten psychologisch fundiertes Feedback, basierend auf der Expertise der FEEDBACKPEOPLE Managementberatung. Statt einmaligem „Lernen am Block“ ermöglicht GrowInTheRole verteiltes, zeit- und ortsunabhängiges Üben, wodurch der Lerneffekt deutlich länger anhält.[9] Unerfahrene Führungskräfte bauen im geschützten Raum Berührungsängste ab, während erfahrene Manager die KI als Instanz nutzen, um blinde Flecken zu erkennen.

Die Zukunft der Führungskräfteentwicklung erleben
Treffen Sie bei der karrierehungrigen Julia nicht sofort den richtigen Ton?  Bei uns können Sie einen „Neustart-Knopf“ drücken und das Feedback direkt umsetzen.
Erleben Sie die Zukunft der Führungskräfteentwicklung an unserem Stand auf dem Personalmanagementkongress 2026 (25./26. Juni 2026)!

 

 

[1] Hernstein Institut für Management und Leadership. (2016). Schwierige Führungssituationen: Die Mühsal der Führungskräfte.
[2] Gallup, Inc. (2025). Gallup Engagement Index Deutschland 2024.
[3] Badura, B., Ducki, A., Baumgardt, J., Meyer, M., & Schröder, H. (2024). Fehlzeiten-Report 2024. Springer.
[4] DGB-Index Gute Arbeit Kompakt 03/2025 (2025). Zwischen Unterstützung und Belastung: Die zwei Seiten betrieblicher Führungskultur. Institut DGB-Index Gute Arbeit.
[5] Oxford Economics. (2014). The cost of brain drain: Understanding the financial impact of staff turnover.
[6] Scott, K. (2019). Radical candor: How to get what you want by saying what you mean (3. Auflage). Pan Books.
[7] Rosen, S., & Tesser, A. (1970). On reluctance to communicate undesirable information: The MUM effect. Sociometry, 33(3), 253-263.
[8] Kitz, C. C., Barclay, L. J., & Breitsohl, H. (2023). The delivery of bad news: An integrative review and path forward. Human Resource Management Review, 33(3), 100971.
[9] vgl. z. B. Vergessenskurve, Active Recall und Spacing Effekt

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Frau mit blonden Haaren und Mikrofon spricht lächelnd, trägt einen gelben Blazer, Hintergrund unscharf.

Nicole Seifert

Geschäftsführerin und Co-Founder
FEEDBACKPEOPLE & KI-Startups GrowInTheRole
Die Diplom-Psychologin und Gründerin von FEEDBACKPEOPLE begleitet seit über 25 Jahren Organisationen, Führungskräfte und Teams mit ihrer Expertise in den Bereichen Management Diagnostik und Führungskräfteentwicklung. Mit ihrem KI-Startup GrowInTheRole schlägt sie die Brücke zwischen fundierter Beratungserfahrung und der digitalen Zukunft der Führungskräfteentwicklung.

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