Homeoffice: SPD will Arbeit von zu Hause aus erleichtern

Arbeitsrecht

Die SPD plant, ein Recht auf Homeoffice für Arbeitnehmer durchzusetzen. Zusätzliche Regelungen sollen mögliche Nachteile der Heimarbeit verhindern.

Björn Böhnig, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, möchte gesetzlich verankern, dass Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten dürfen. Das hat die SPD in einem Strategiepapier festgelegt, das sie bei ihrer Klausur am kommenden Sonntag und Montag beschließen will.

Zeit Online zufolge sind sich die Sozialdemokraten auch den Gefahren von Homeoffice wie ständige Erreichbarkeit und nicht dokumentierte Überstunden bewusst. Um die Arbeitnehmer davor zu schützen, soll es entsprechende Regelungen geben. Überstunden und Weiterbildungen sollen Beschäftigte außerdem auf einem persönlichen Zeitkonto festhalten, damit sie diese später in Form von Freizeit zurückbekommen können.

Laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums wünschen sich 40 Prozent der Deutschen, zumindest gelegentlich im Homeoffice zu arbeiten und nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wäre das auch bei 40 Prozent der Jobs problemlos möglich. Allerdings zeigt eine Studie des Statistischen Bundesamts, dass nur zwölf Prozent der Beschäftigten die Erlaubnis dazu haben. Das soll sich laut Böhnig bald ändern. Wie Spiegel Online berichtet, hält er es für äußerst wichtig, dass die Menschen von den Veränderungen der Digitalisierung profitieren.

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Senta Gekeler, Online-Redakteurin beim Human Resources Manager

Senta Gekeler

Senta Gekeler ist Online-Redakteurin beim Magazin Human Resources Manager in Berlin. Sie hat Vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg und Sevilla studiert und war danach unter anderem als freiberufliche Texterin für verschiedene Blogs, Websites und Magazine tätig. Sie arbeitet außerdem nebenberuflich als Yogalehrerin.

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