Meine digitale Welt: Marcus Fischer

| |

Wir fragen HR-Experten, welche Apps sie nutzen, welche Webseiten sie lesen. Dieses Mal ist es Marcus Fischer. Auch wenn es ganz ohne Papier für ihn noch nicht geht: Wichtiges wird oft mobil erledigt.

Ich bin kein „Digital Native“, also niemand, der in die digitale Welt geboren wurde. Aber als „Digital Immigrant“ sehe mich schon. Eine strikte Trennung von privat und beruflich gab es bei mir noch nie – das habe ich von meinem Vater, einem Unternehmer, mitbekommen. Meine Work-Life-Balance, soweit man von so etwas sprechen sollte, stimmt für mich aber trotzdem, obwohl ich fast immer erreichbar bin. Beruflich nutze ich oft folgende Dienste:

Organisieren

Evernote – meine virtuelle Sammelbox. Eine Website hier, eine schnelle Notiz da, die fotografische Erinnerung, wenn ich etwas Spannendes sehe. Alles landet in Evernote.
TripIt – mein Reiseorganisator unterwegs. Ich verlege oft Fahrscheine, Reservierungen und andere Reiseunterlagen. TripIt hat mich schon oft gerettet.
SkyDrive – meine Online-Festplatte. NSA hin, PRISM her – ich brauche etwas, um Dateien zu teilen oder auf anderen Geräten zu bearbeiten.

Informieren

Meine Informationsquelle Nummer eins: Blogs. Als bekennender Blog-Liebhaber folge ich mehr als 300 Blogs. Damit ich dabei nicht den Überblick verliere, nutze ich Feedly. So identifiziere ich schnell Relevantes. Einige Highlights dabei sind Jessica Merrel‘s blogging4jobs, Lance Haun‘s TLNT-Blog, der Fordyce-Letter oder der SourceCon Blog um nur einige zu nennen. Aber auch die deutsche HR-Blogger Szene gehört fix zur „Blogroll“. Die lese ich alle – und das sehr gerne. Wenn es mal nicht HR sein soll, dann sind es Seiten wie Mashable, Lifehacker oder neuerdings um nur einige zu nennen.

Selber schreibe ich eher selten etwas, ich kommentiere aber gerne und oft. Finde ich Spannendes, teile ich es mit meinem Netzwerk. Unter anderem nutze ich dafür Tumblr.

Meine Aufgabe ist es, meinem Team den Spielraum zu geben, um erfolgreich Arbeitgeberkommunikation zu betreiben. Das machen sie klasse, darauf bin ich stolz. Unter anderem zu bewundern in unserem eigenen Blog unter baloisejobs.com.

Vernetzen

Das Tollste am Netz ist es, mit Menschen aus aller Welt in Kontakt zu sein. Man lernt Neues und bekommt unglaublich viel Inspiration. Um meine Profile auf Twitter, Google+, Facebook, XING und LinkedIn effizient zu nutzen und den Überblick zu behalten, kommt HootSuite zum Einsatz. So kann ich mit einer App viele Netzwerke bearbeiten. Frei nach dem Motto „one size fits all“.

Übrigens: Wichtig ist mir, dass alles sowohl unterwegs als auch am Bürorechner nutzbar ist.