Filmfestival der Arbeit

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Andrea Nahles will die Diskussion über die Zukunft der Arbeit in die Öffentlichkeit bringen. Dafür war die Bundesarbeitsministerin in Sachen Arbeit 4.0 im ganzen Land auf Inspirationstour. Das Filmfestival „Futurale“ soll nun helfen, auch die Breite der Bevölkerung zu erreichen.

Die Frage klingt banal und ist doch eine, die nicht wenige Unternehmen und Vordenker in vielen Bereichen umtreibt: „Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?“. Was die Antwort darauf betrifft, muss sich Deutschland durchaus vorhalten lassen, nicht unbedingt Vorreiter zu sein. Und wie so oft geht der Blick dabei ins Ausland, meist nach Übersee.

Damit das nicht so bleibt, hat das Bundesarbeitsministerium den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ins Leben gerufen. Ein Grünbuch gibt es schon, im Sommer war Andrea Nahles in vielen Unternehmen unterwegs, um sich über den Stand und neue Projekte zu informieren, und Ende 2016 soll schließlich das Weißbuch folgen.

Teil des Dialogs ist auch ein Filmfestival, das Ende November in Berlin eröffnet wurde, und mit dem das Ministerium auch in der Öffentlichkeit für diesen Dialog werben will. Während der Reihe mit dem ambitionierten Namen „Futurale“ sollen in 25 deutschen Städten insgesamt sieben Dokumentarfilme gezeigt werden, die durchaus einiges an Input liefern könnten.

Eröffnungsfilm ist Beispielsweise „Silicon Wadi“ von Daniel Sivan und Yossi Bloch, der vier junge Unternehmen aus dem israelischen Tel Aviv über zwei Jahre und alle Höhen und Tiefen der Gründungsphase begleitet. Mit dabei sind auch der niederländische Film „Ik ben Alice“, der die Frage aufwirft, ob sich Beziehungen zwischen Robotern und Menschen entwickeln können, oder der preisgekrönte Dokumentationsfilm „Print the Legend“ über das Rennen um die Marktführung im 3D-Druck.

Des Weiteren laufen: „Mein wunderbarer Arbeitsplatz“, „Deine Arbeit, dein Leben!“, „Digitale Nomaden“ und „Please Subscribe“.

Im Anschluss an die Filme soll es Diskussionen zwischen Experten in Sachen 4.0 aus den jeweiligen Regionen und den Zuschauern geben.